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Zink-Bluttest: Was Ihre Ergebnisse bedeuten

Zink ist ein essentielles Spurenelement, das an über 300 enzymatischen Reaktionen beteiligt ist und daher entscheidend für die Immunfunktion, Wundheilung, DNA-Synthese, Zellteilung, Proteinsynthese, Geschmacks- und Geruchssinn sowie Wachstum und Entwicklung ist. Der Körper verfügt über kein spezielles Zinkspeichersystem, weshalb eine regelmäßige Zufuhr über die Nahrung unerlässlich ist. Zink kommt in hohen Konzentrationen in rotem Fleisch, Schalentieren (insbesondere Austern), Hülsenfrüchten, Samen und Nüssen vor.

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Normalbereich

70 – 120 µg/dl

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Einheit

µg/dl

Was Ihre Ergebnisse bedeuten

Normal

Ein normaler Zinkspiegel zeigt eine ausreichende Zufuhr und Aufnahme über die Nahrung an, was die Immunabwehr, die Gewebereparatur und die Stoffwechselfunktion unterstützt. Ihre enzymatischen Prozesse, die Zink als Cofaktor benötigen, funktionieren ordnungsgemäß.

Hoch

Ein hoher Zinkspiegel (Hyperzinkämie) ist allein durch Nahrungsquellen selten, kann aber bei übermäßiger Supplementierung oder industrieller Zinkexposition auftreten. Es kann zu Kupfermangel (da Zink und Kupfer um die Aufnahme konkurrieren), Übelkeit, Erbrechen und bei sehr hohen Dosen zu einer Unterdrückung des Immunsystems führen.

Niedrig

Ein niedriger Zinkspiegel (Zinkmangel) beeinträchtigt die Immunfunktion, verlangsamt die Wundheilung, verursacht Geschmacks- und Geruchsstörungen (Anosmie/Dysgeusie), führt zu Hautproblemen (Akne, Dermatitis), Haarausfall und Wachstumsverzögerung bei Kindern. Er tritt häufig bei Vegetariern/Veganern, älteren Menschen, Personen mit Malabsorptionsstörungen und Alkoholikern auf.

Häufig gestellte Fragen

Was sind die Anzeichen eines Zinkmangels? expand_more
Häufige Anzeichen sind häufige Infektionen (beeinträchtigte Immunfunktion), langsame Wundheilung, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns, Haarausfall, Hautausschläge oder Akne, Durchfall, schlechtes Wachstum bei Kindern und verminderter Appetit. Da Zink für die Testosteronproduktion benötigt wird, kann ein niedriger Zinkspiegel auch das Testosteron bei Männern senken.
Wer ist am stärksten von Zinkmangel gefährdet? expand_more
Vegetarier und Veganer (pflanzliches Zink ist weniger bioverfügbar), ältere Menschen (verminderte Resorption), Personen mit Morbus Crohn oder Zöliakie, Alkoholiker, schwangere und stillende Frauen sowie Menschen mit Sichelzellenanämie sind am stärksten gefährdet.
Wie hoch ist der normale Zinkspiegel? expand_more
Der normale Serumzinkspiegel liegt bei 70 bis 120 µg/dl (ca. 10,7 bis 18,4 µmol/l). Die Werte variieren je nach Tageszeit und werden durch die letzte Nahrungsaufnahme beeinflusst, daher sollte der Test idealerweise morgens nüchtern durchgeführt werden. Der Serumzinkspiegel spiegelt die gesamten Zinkreserven des Körpers nicht vollständig wider.
Welche Lebensmittel enthalten am meisten Zink? expand_more
Die reichsten Zinkquellen sind Austern (höchster Gehalt aller Lebensmittel), rotes Fleisch, Geflügel, Schalentiere, Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Linsen), Kürbiskerne, Hanfsamen, Cashewkerne und Milchprodukte. Phytate in pflanzlichen Lebensmitteln verringern die Zinkaufnahme, weshalb Veganer möglicherweise 50 % mehr Zink mit der Nahrung benötigen als Allesesser.
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