Natrium-Bluttest: Was Ihre Ergebnisse bedeuten
Natrium ist das wichtigste Elektrolyt in der Flüssigkeit außerhalb Ihrer Zellen (Extrazellularflüssigkeit). Es reguliert den Flüssigkeitshaushalt, den Blutdruck sowie die Nerven- und Muskelfunktion. Ihre Nieren kontrollieren den Natriumspiegel streng, indem sie die Ausscheidung über den Urin anpassen. Natriumstörungen — ob zu hoch oder zu niedrig — können schwerwiegende Auswirkungen auf Gehirn, Herz und Muskeln haben.
Normalbereich
136 – 145 mmol/l
Einheit
mmol/l
Was Ihre Ergebnisse bedeuten
Ein normaler Natriumspiegel zeigt an, dass Ihr Flüssigkeitshaushalt gut reguliert ist. Die Nieren und hormonellen Systeme (insbesondere ADH und Aldosteron) arbeiten effektiv, um die richtige Natriumkonzentration im Blut aufrechtzuerhalten.
Hohes Natrium (Hypernatriämie) spiegelt meist Dehydrierung wider — zu wenig Wasser im Verhältnis zum Natrium — oder übermäßige Natriumzufuhr. Es kann starken Durst, Verwirrtheit, Muskelzucken und in schweren Fällen Krampfanfälle oder Koma verursachen. Es kann auch durch Erkrankungen bedingt sein, die die Fähigkeit der Nieren, Wasser zurückzuhalten, beeinträchtigen, wie z. B. Diabetes insipidus.
Niedriges Natrium (Hyponatriämie) ist die häufigste Elektrolytstörung in der klinischen Praxis. Ursachen sind Überwässerung, Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion (SIADH), Herzinsuffizienz, Leberzirrhose, Nierenerkrankungen und bestimmte Medikamente wie Diuretika oder SSRIs. Die Symptome reichen von Übelkeit und Kopfschmerzen bis hin zu Verwirrtheit und Krampfanfällen.
Häufig gestellte Fragen
Was verursacht niedriges Natrium? expand_more
Was verursacht hohes Natrium? expand_more
Was ist der normale Natriumwert? expand_more
Kann ich meinen Natriumspiegel durch die Ernährung erhöhen oder senken? expand_more
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